Fair im Süden

Unsere Zucker- und Kakao-Partner im Süden sind demokratisch organisierte Kleinbauernkooperativen. Durch den Fairen Handel können die Bauern von ihrer Arbeit leben und Gemeinschaftsprojekte finanzieren wie Schulen, Fortbildungen und Gesundheitsprogramme. Sie bestimmen selbst, was sie mit dem Mehrpreis des Fairen Handels bewirken möchten.

Benancia Nasario Murga

Herkunft
Peru

Organisation
El Naranjillo

Region
Huánuco

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Kakao statt Kokain

„Früher habe ich Koka angebaut, weil man damit gut Geld verdienen kann. Doch der Koka-Anbau ist verboten, und die Armee hat meine Felder zerstört. Dank dem Fairen Handel verdiene ich jetzt auch mit Kakao genug, um meine Familie ernähren zu können.“

Benancia öffnet eine Kakaoschote

in Benancias Küche

Benancia und ihre Familie

Benancias Schwiegersohn läuft drei Mal täglich zum Fluss, um Wasser zu holen.

Marino Teritorio

Herkunft
Peru

Organisation
El Naranjillo

Region
Huánuco

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Medizinische Versorgung

„Die Kooperative bezahlt mit dem Geld aus dem Fairen Handel einen Arzt, der sich um uns kümmert, wenn wir krank werden. Und sie bezahlt die Medikamente, die er verschreibt. Andere Bauern wissen nicht, woher sie das Geld für einen Arzt nehmen sollen, wenn sie ihn brauchen.“


Elizabeth Mondejar

Herkunft
Philippinen

Organisation
Alter Trade Corporation (ATC)

Beruf
Marketing- und Verkaufsmanagerin

Region
Negros

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Bio und Fair macht selbstbewusst

„Die Farmer sind stolz auf das Bio-Zertifikat. Es ist ein Beleg für ihre Fähigkeiten und das, was sie geleistet haben: Von chemieintensiver Monokultur auf artenreiche Anbaumethoden umzustellen und dabei den Kriterien des Fairen Handels und denen von Naturland gerecht zu werden. Dabei waren sowohl die GEPA als auch Naturland wichtige Partner für uns.“


Jeremiah Patricio

Herkunft
Philippinen

Organisation
Alter Trade Corporation (ATC)

Region
Negros

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„Jetzt entscheiden wir selbst“

„Als das Land hier nicht uns, sondern den Großgrundbesitzern gehörte, verdienten wir sehr wenig. Damals waren wir gezwungen, so zu arbeiten wie die Besitzer es wollten. Jetzt entscheiden wir Mitglieder selbst. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass meine Kinder die Schule beenden und vielleicht auf eine weiterführende Schule gehen können.“

Jeremiahs Frau Engineta bereitet frische Kokosmilch zu.

das Haus der Patricios

Engineta und die älteste Tochter beim Essen: Es gibt Reis und getrockneten Fisch.

Die philippinische Sonne brennt stark: Auch bei bewölktem Himmel ist Sonnenschutz nötig.

Jeremiah Patricio mit seiner Frau Maria Engineta und drei ihrer fünf Kinder.


Dona Efrasia

Herkunft
Bolivien

Organisation
El Ceibo

Region
Sapecho (im “Alto Beni”, dem Amazonasgebiet in Bolivien)

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Harte Arbeit für nachhaltigen Anbau

„Wir sind rund um das Jahr beschäftigt. Entweder der Kakao muss geerntet und getrocknet werden, oder wir müssen das Unkraut klein halten, denn wir können ja keine Pestizide sprühen.“


Kakaoblüten bei El Ceibo, Bolivien

Altersvorsorge

„Ein Teil der Prämie vom Fairen Handel wird dazu verwendet uns älteren Mitgliedern eine Pension zu bezahlen, so dass wir auch im Alter noch genug Geld zum Leben haben.“


Segundo Lauro Hidalgo Panduro

Herkunft
Peru

Organisation
El Naranjillo

Region
Huánuco

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Ein guter Preis

"Der Faire Handel zahlt einen guten Preis für unsere Produkte, er verbessert die
Lebensbedingung meiner Familie. Von dem Gewinn aus der Kakaoernte konnte ich somit nach und nach meine Plantage vergrößern."