9 Gründe für faire Milch

Die Faire Milch in unseren Vollmilchschokoladen stammt aus dem Berchtesgadener Land im Chiemgau, ist also echte Bio-Alpenmilch! Die schmeckt unvergleichlich gut und schützt gleichzeitig Kühe, Alpen, Klima und Böden.

Echt und gut !

Bestes Futter für beste Milch

Kühe sind Pflanzenfresser und werden bei den Bauern im Berchtesgadener Land artgerecht ernährt: Sobald das Wetter im Frühjahr es zulässt, kommen sie auf die Weide in der Nähe der Höfe. Die Jungtiere verbringen den Sommer auf der Alm. Im Winter bekommen die Kühe biologisch erzeugtes Heu, das vielfältige Gräser und aromatische Kräuter enthält. Die abwechslungsreiche Ernährung der Tiere ist wichtig für die Qualität der Milch. Und die ist sogar wissenschaftlich bestätigt: Die Uni-Kassel bescheinigt einen besonders hohen Anteil an mehrfach ungesättigten sowie Omega-3-Fettsäuren.

Herkunftsgarantie

In unseren Vollmilchschokoladen steckt echte Bio-Alpenmilch! Sie stammt von Bauern entlang des Alpenkamms, zum Beispiel aus Rosenheim, Berchtesgaden und Traunstein. Eine gesetzliche Definition für Alpenmilch besteht allerdings nicht. Manche Molkereien verstehen darunter zum Beispiel Milch von Bauern südlich der Donau und bei wieder anderen darf es auch mal Milch aus Schweden sein.


Faire Milchpreise

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„Die harte Realität – zukunftsfähige Landwirtschaft und die EU-Politik“
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Auch in Zukunft ökologisch

Ökologische Landwirtschaft hat nur dort eine Zukunft, wo Bauern von ihrer Arbeit leben können. Denn die naturnahe Wirtschaftsweise erfordert deutlich mehr Handarbeit und bringt, insbesondere in den Bergregionen, geringere Erträge. Die Milchpreise in der EU sind instabil und liegen zeitweise unter den Produktionskosten, sodass kleine und mittelständische Bauern kaum davon leben können. Der Trend geht deshalb zum Großbetrieb und zur Massenproduktion.
Die Genossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land zahlt den Mitgliedern einen festen, überdurchschnittlichen und verbindlichen Milchpreis – mit 46,49 Cent pro Liter seit Jahren den höchsten in Deutschland.

Glückliche Kühe…

Ab Mai/Juni können die Kühe im Berchtesgadener Land ihr Futter auf den Weiden mit ihren vielfältigen Gräsern finden. Sie über- nachten und überwintern im Stall. „Die Kühe scheinen sich im Stall auch ganz wohl zu fühlen. Manchmal wollen sie sogar schon früher von der Weide zurück“, beobachtet beispielsweise Bio-Milchbäuerin Maria Heilig.

… selbstbestimmte Bauern

Die Molkerei der Milchwerke Berchtesgadener Land wird in der Rechtsform einer landwirtschaftlichen Verwertungsgenossenschaft geführt. Ihre Eigentümer und Mitglieder sind die Bauern selbst. Sie sind in allen genossenschaftlichen Gremien wie zum Beispiel Vorstand und Aufsichtsrat vertreten. Dadurch wird deutlich, dass die Molkerei Berchtesgadener Land alles daran setzt, den eigenen Milcherzeugern einen möglichst guten Milchpreis zu zahlen. Die Genossenschaft gibt Gewinne mit dem Milchgeld an ihre Mitglieder weiter und investiert in den Standort.


Rundum nachhaltig

Weitere Informationen

Wie soll die Landwirtschaft der Zukunft aussehen?
Bio oder Gentechnik? Bauern oder Agrarfabriken? Nach der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ zahlt jeder EU-Bürger 100 Euro pro Jahr in Form von Subventionen für die Landwirtschaft. Auf der Kampagnen-Website können Sie mehr darüber erfahren und abstimmen, wie Sie Ihre 100 Euro verteilen würden.

www.meine-landwirtschaft.de

Artenvielfalt

Durch ihre naturverbundene Wirtschaftsweise bewahren und schützen die Bauern der Milchwerke Berchtesgadener Land die Berg- und Alpenregion: Feldraine und Hecken werde gepflegt, bunte Almen und Wiesenhänge zeugen von der Artenvielfalt der Gräser. Sie sind Lebensraum für viele Insekten und Vögel. Manche Bauern züchten traditionelle Kuhrassen, die teils vom Aussterben bedroht sind, wie das Pinzgauer Rind.
Gleichzeitig schützt die auf regionale Kreisläufe angelegte Landwirtschaft die Artenvielfalt in anderen Ländern – so wird für das Tierfutter beispielsweise kein Regenwald abgeholzt.

Klimaschutz

Das Futter für die Berchtesgadener Kühe ist Naturland zertifiziert und stammt aus der Region, mindestens zu 50 Prozent vom eigenen Hof. So wird weder beim Transport des Futtermittels übermäßig CO2 freigesetzt noch die „grüne Lunge“ Regenwald für Futterfläche abgeholzt. Synthetische Dünger und Pestizide setzen ebenfalls schädliche Klimagase frei – im Bio-Anbau sind sie verboten.

Keine Gentechnik!

Unsere fairen Bio-Schokoladen enthalten ausschließlich Bio-Milch. Für Bio-Bauern ist gentechnisch verändertes Tierfutter generell tabu. Für die Bauern der Milchwerke Berchtesgadener Land gilt: Ob bio oder konventionell – alle füttern ohne Gentechnik! Die Milchwerke gehen auf Nummer sicher: Ein externes Prüfinstitut kontrolliert regelmäßig Futtermittelhändler, Bauern und die Molkerei.

Sauberes Wasser

Die Berchtesgadener Bauern düngen ihr Land „moderat“. Sie setzen also weder chemische Dünger ein – im Bio-Anbau generell verboten – noch fahren sie große Mengen organischer Dünger wie Gülle aus. Damit schützen sie die Berg- und Alpenregion, denn die Art der Landwirtschaft ist entscheidend für die Qualität von Boden und Grundwasser.



Die harte Realität

Bauern verdienen häufig nicht genug an ihrer Milch, um ihre Produktionskosten zu decken. Doch gerade Bio-Bauern müssen sich auf einen stabil-hohen Milchpreis verlassen können, damit sie ihre Höfe auch in Zukunft ökologisch bewirtschaften können.

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Für diese Schokoladen lohnt es sich

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